Earnest & Algernon - ein 'cultural companion' für die Wirtschaft

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Mit Earnest & Algernon wurde ein 'cultural companion' für die Wirtschaft konzipiert, welches sich mit der Entwicklung einer zukünftigen Gesellschaft beschäftigt. Es bildet Gesellschaftsgestalter aus und begleitet über verschiedene Formate Entscheider in Kultur, Politik und Wirtschaft. E&A tritt in folgenden Plattformen auf:

• Kulturmagazin
• Veranstaltungen (Earnest goes out)
• Artikel (Earnest goes fremd)
• Kunde (Earnest goes customer)
• Ausbildung (Earnest goes academy)

Der Name „Earnest & Algernon“ bezieht sich auf Oscar Wildes Theaterstück „The Importance of Being Earnest“, das 1895 in London uraufgeführt wurde. Im Zentrum der rasanten Komödie und pointenreichen Satire über die Doppelmoral der englischen Oberschicht am Ende des 19. Jahrhunderts stehen die Freunde Algernon, ein Londoner Dandy, und Jack, ein junger Gentleman vom Lande. Um sich etwas Freiraum im engen Korsett ihrer gesellschaftlichen Verpflichtungen zu verschaffen, haben beide jeweils einen fiktive Freund respektive Bruder erfunden. Den Facettenreichtum ihrer Charaktere bringen die Protagonisten des Stücks immer wieder mit apodiktisch formulierten Paradoxien auf den Punkt. Dies eröffnet für uns einen inspirierenden Raum für einen Austausch über die Spannungsverhältnisse, Reibungsflächen und Widersprüche unserer Zeit.

So greift das Stück immer wieder den Gegensatz von Tugend und Laster, Pflicht und Vergnügen auf - und entlarvt ihn als scheinbaren. Mit der expliziten Doppelmoral der Lady Bracknell, dem verkappten Doppelleben von Ernest und dem bekennenden Dandytum von Algernon zeigt es, wie die Persönlichkeiten zwischen diesen Polen in, durchaus unterschiedlichen, Schwingungen oszillieren. Wobei die Selbstdarstellung Algernons ebenso penetrant wie charmant erscheint wie das Versteckspiel von Ernest unerhört und doch durchaus nachvollziehbar.

Mit Earnest & Algernon wollen wir einen Diskurs über die Widersprüche und Paradoxien der Postmoderne führen. Dabei interessiert uns allerdings vielmehr das Oszillieren zwischen konträren Positionen, Werten und Methoden als deren starre Opposition. Denn, wie Oscar Wilde alias Algernon konstatiert, „The truth is rarley pure and never simple. Modern life would be very tedious if it were either, and modern literature a complete impossibility.”

Elisabeth Jacobs-Jahrreiß und Christian Jacobs