Beam Me Up!

Das Fühlen wird unterbewertet / von Konstantin Adamopoulos

Mit diesem Text möchte ich mich mit dem fühlenden Wahrnehmen beschäftigen. Dazu grenze ich „Fühlen“ ab von „Gefühl“. „Gefühl“ erscheint mir in seiner Eigenschaft schwer zu greifen – ohne konkrete Umrisse, ohne konkreten Anfang und Ende. In der Wirtschaft spricht man zumindest von „Bauchgefühl“, doch vielleicht mag auch hier noch viel mehr als die wertende Sympathie und Antipathie wirksam sein. Muss ich mich dem Fühlen bedingungslos hingeben? Im Alltag beeindruckt das „Gefühl“ und bedeutet zugleich Kontrollverlust. Das wirkt „gefährlich“ leidenschaftlich.

Gefühle im herrschenden System / von Johannes Stüttgen

Der nachfolgende erste Satz klingt etwas kompliziert, ist aber zu bewältigen. Sollte der kapitalistische Grundton und die durch ihn gestimmte „Musik“ gesellschaftlicher Vorgehensweise auch aus der denkenden Distanz beurteilt für den einzig plausiblen Ausdruck der menschlichen Freiheitsnatur gehalten werden, dann liefe das auf einen gestutzten Begriff von Freiheit hinaus, mithin auf ein zurechtgestutztes Denken. Dieses alles ist zur Zeit eher der Normalfall und im Übrigen nur im eigenen Denken zu korrigieren.

Sinnfabriken - Warum die Bedeutung einer Marke längst mehr wert ist als Geld / von Tim Leberecht

Vor dem Hintergrund der Occupy-Bewegung, der Eurokrise und allgemeinen Sinnsuche des Kapitalismus ist die Debatte um die Transformation von Wirtschaft neu entfacht. Naomi Kleins Kapitalismuskritik „No Logo“ griff 2000 das Herz der Wirtschaftswelt ganz direkt an – die Marken. Die müssen heute mehr bieten als clevere Logos und eine Erlebniswelt. Es geht um gesellschaftliche Relevanz, um Gemeinschaftsgefühle und um Ideale. Kurz – es geht um Bedeutung.

Liebe fühlen - Rote Stunden der starken Gefühle / von Wilhelm Schmid

Fühlen ist eine Möglichkeit, den unfassbaren Reichtum der Seele wahrzunehmen, und in der Liebe wird dieser Reichtum in ganz anderem Maße fühlbar als in jeder anderen Beziehung. Geht es körperlich darum, Liebe zu machen, so auf seelischer Ebene darum, Liebe zu fühlen, deren Energie in anregenden, aufregenden, erregenden Gefühlen zum Ausdruck kommt. Gefühle bestärken die Liebe, aus ihrer Spannweite beziehen Leben und Liebe einen Gutteil ihrer Spannung; aufgrund des hellen Aufloderns der Energie, welcher Art auch immer, sind gefühlsintensive Zeiten die roten Stunden der Beziehung.

Mobilisierung - Strategische Nutzung emotionaler Ressourcen / von Franz Liebl

Spätestens seit Henry Mintzbergs Buch „The Rise and Fall of Strategic Planning“ wissen wir, dass strategisches Planen weder „strategisch“ ist noch zu „Strategien“ führt. Erst zu planen und dann zu implementieren, gehört dennoch zu den bestgepflegten Lebenslügen der Managementforschung – auch wenn das Gegenteil proklamiert wird. Das Denken wird jedoch falsch, wenn die Kategorien nicht stimmen. Oder wie es im Fußball so schön heißt: Knapp daneben ist auch vorbei. Welche Denkfigur(en) aber sollte(n) die althergebrachten Kategorien ersetzen?

How Cities Renew / von Richard Florida

Welcome to the age of the authentic. In fact, I’m starting to think we need to dump that term altogether. What matters now is quality of place. I define it as the intersection of three key elements of our cities: what’s there (the natural and built environments); who’s there (the people); and what’s going on (what people are doing, our relationship with the natural and built environments).

Das Forschungstagebuch

Reflexives Schreiben bringt Erkenntnisgewinn und erhöht die Selbstaufklärung. Franz Breuer, Professor für Psychologie an der Wilhelms-Universität Münster, diskutiert das Tagebuchschreiben als Methode in der qualitativen Sozialwissenschaft.

Grenzen Los

Muss das Erreichen beruflicher Ziele auf Kosten des eigenen Menschseins gehen? Paul J. Kohtes, Gründer von Europas umsatzstärkster PR-Agentur Kohtes Klewes (heute Ketchum Pleon) zeigt, wie sich beides verbinden lässt.

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